Innerer Blitzschutz

Wir bieten Ihnen die Erstellung und Umsetzung Ihres Blitzschutzkonzeptes und darüber hinaus die Prüfung, Wartung und Abnahme der Anlage aus einer Hand.

Bei direkten Blitzeinschlägen in Objekte erhöht sich aufgrund des Blitzstromflusses das Spannungspotential auf dem Boden und im Erdreich um das Gebäude. In das Gebäude führende elektrische Leitungen folgen nicht immer dieser Spannungserhöhung.

So können im Falle eines Direkteinschlages für Menschen gefährliche Berührungsspannungen
innerhalb des Gebäudes entstehen.

Daher ist für Neubauten seit Jahren ein sogenannter Potentialausgeleich vorgeschrieben
(DIN VDE 0100-410 und DIN VDE 0100-540).

Hier werden Metallteile und der Schutzleiter an einem Punkt im Gebäude zusammengeführt.


Werden innerhalb eines Gebäudes elektrische Leitungen zu nahe an einer blitzstromführenden
Leitung entlang geführt, kann eine Spannung auf die Leitung induziert werden, die Geräte
beschädigt oder Menschen verletzt, die diese Geräte berühren.
Der benötigte Mindestabstand zwischen der äußeren Blitzschutzanlage und den elektrischen
Leitungen, der diesen Einfluss verhindert, wird Trennungsabstand genannt.
Dieser wird vor Installation der äußeren Blitzschutzanlage berechnet.
Kann der Trennungsabstand nicht eingehalten werden (z.B. außen liegende elektrische Rollladen), übernehmen Überspannungsschutzgeräte die Schutzfunktion.

Bei Blitzeinschlägen in der Nähe eines Gebäudes werden aufgrund des Stromflusses
Überspannungen auf nahe vorbeiführende Leitungen wie Stromversorgung, Telefon, Breitband- und Datenleitungen induziert.
Diese können im Gebäude zur Zerstörung von Teilen der elektrischen Anlage führen.
Die Überspannungen können durch geeignete Überspannungsableiter so herabgesetzt werden,
dass für die elektronischen Geräte keine Gefahr mehr besteht.

 

Zusammenfassend gilt:

Umfassenden Schutz vor Überspannungen ermöglichen nur Schutzgeräte, die im Rahmen eines vom Fachmann erstellten und realisierten Blitzschutzkonzeptes dimensioniert und eingebaut werden.